
Die Mädchen fragt niemand. Sie sind zwischen vierzehn und achtzehn Jahren alt, leben in Iran und möchten Fußball spielen. Doch das ist schwer. Die Diktatur in ihrem Land verlangt, dass sie ihren Sport im Geheimen ausüben, üblicherweise in geschlossenen Hallen, streng abgeschirmt von Männern und unerbittlich kontrolliert von Sittenwächterinnen. Sie verlangt auch von ihnen, dass sie dazu unzweckmäßige Kleidung, den Hijab, tragen: zu weite Trikots und labberige Trainingshosen, die Arme und Beine ganz verhüllen. Der Kopf muss mit einem Kopftuch bedeckt sein, unter dem kein Haar hervorschauen darf. Das rutschgefährdete Tuch wird gehalten von einem Stirnband.
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