| |  | | Berlin 14:28 - Tehran 15:58 - Los Angeles 05:28 | Samstag, 04.02.2012 |  Das Persien des 19. Jahrhunderts war ein absolutistischer Staat. Frühe Versuche der Liberalisierung durch fortschrittlich denkende Premierminister endeten jeweils mit deren Ermordung. Ihre Ziele waren der Aufbau einer modernen Verwaltung und die Entwicklung einer eigenständigen Industrie. Das Land war reich an Bodenschätzen und die Reformer sahen eine Chance, Persien an der weltweiten industriellen Entwicklung teilhaben zu lassen. Dazu bedurfte es allerdings tiefgreifender Reformen. Amir Kabir, Premierminister des von 1848 bis 1896 regierenden Schahs Naser ad-Din, reorganisierte das Steuer- und Finanzsystem, investierte in Bildung und bemühte sich um den Aufbau einer Universität nach europäischem Vorbild. Nach nur vier Jahren Reformtätigkeit fiel er einer Verschwörung zum Opfer, wurde verbannt und später im Auftrag des Schahs umgebracht. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2011 , 19:41 Uhr |     Besser hätte der Einstieg nicht sein können. Als der Republikaner 1981 erstmals als Präsident vereidigt wurde, ging am gleichen Tag die „iranische Geiselkrise“ zu Ende. » Lesen Sie weiter auf freitag.de mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 21.01.2011 , 10:30 Uhr |    Als erster iranischer Monarch kommt Naser ad-Din Schah 1873 zu einem Staatsbesuch nach Berlin. Seine Eindrücke notiert der persische Schahanschah, der König der Könige, in seinem Tagebuch. Er blickt von außen auf das noch junge deutsche Kaiserreich Wilhelms I.: "Sogar der Kaiser hat sein festes Programm", notiert Naser ad-Din Schah am 2. Juni. "Er arbeitet bereits morgens und dann noch bis spät in die Nacht hinein. Wir Könige des Orients sind unseren Vorfahren dankbar, dass sie uns nicht als derartige Arbeitstiere in die Welt gesetzt haben. Allah hat seinen Propheten, und ich habe meine Minister." Naser ad-Din Schah regiert Iran von 1848 bis 1896 als bekanntester Herrscher der Dynastie der Kadscharen. » Lesen Sie weiter auf wdr.de mehr... | Veröffentlicht: Montag, 01.11.2010 , 13:12 Uhr |    Israel und Iran sind erbitterte Gegner. Dabei waren sie bis in die achtziger Jahre hinein Verbündete. Die Geschichte einer seltsamen Freundschaft. Am 18. Juli 1977 reist General Hasan Toufanian nach Israel. Irans stellvertretender Verteidigungsminister trifft sich mit Israels legendärem Militärchef Mosche Dajan und mit Ezer Weizmann, dem Außenminister und späteren Präsidenten. Es geht um gemeinsame Rüstungsvorhaben. Eines davon ist das Projekt Flower: die Weiterentwicklung einer israelischen Antischiffsrakete. Auch möchte der Abgesandte des Schahs von Persien gern über U-Boot-Raketen sprechen: Iran ist besorgt über Indiens und Pakistans atomare Raketenrüstung. General Toufanian hat bereits einen Test von Israels nuklearwaffenfähiger Langstreckenrakete Jericho beobachten dürfen, er war begeistert. Das Interesse an dieser Technik ist entsprechend groß. » Lesen Sie weiter auf zeit.de mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 20.04.2010 , 11:32 Uhr |     Perserkönig Xerxes gilt bis heute als maßloser, grausamer und feiger Despot: Seit der Niederlage gegen die Griechen vor zweieinhalbtausend Jahren stilisieren Historiker den Regenten zum Sinnbild für orientalische Selbstüberschätzung - möglicherweise ein ungerechtes Urteil. » Lesen Sie weiter auf spiegel.de mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2010 , 09:18 Uhr |     Avicenna war einer der schillerndsten Intellektuellen im mittelalterlichen Persien: ein genialer Arzt, der die Medizin geringschätzte, den Koran auswendig kannte und reihenweise Frauen verführte. Leidend wälzte sich der Emir von Buchara in den Kissen. Linderung war nicht in Sicht. Am Hofe Nuh Bin Mansurs rätselten die Ärzte vergebens, welche Krankheit den Herrscher befallen haben mochte. In ihrer Not riefen die unkundigen Gelehrten einen kaum 17-jährigen Kollegen hinzu, der bereits seit zwei Jahren praktizierte. Der jugendliche Medicus hatte die Krise recht bald im Griff und befreite den Monarchen von seiner Pein. » Lesen Sie weiter auf spiegel.de mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 06.04.2010 , 11:13 Uhr |     Susa ist eines der frühesten Zentren der geheimnisvollen elamischen Kultur in Alt- Iran, das als Erstes und am Vollständigsten archäologisch untersucht worden ist. Als die ersten Ausgräber der französischen Mission archéologique Ende des 19. Jahrhunderts begannen, die Hügel von Susa zu untersuchen, da hatten sie die riesige Anlage, die die gewaltige Terrasse auf der sogenannten Akropolis darstellte, gar nicht als Bauwerk erkannt. » Lesen Sie weiter auf mediaquell.com mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 17.01.2010 , 14:48 Uhr |    DIE RICHTIGEN ARIER: Von Persien zum Iran Seit Monaten geistert sie durch Internet und Emailketten: die Theorie von der "Einflüsterung des Namens Iran durch die Nazis". Nach dieser Theorie soll der persische Botschafter in Berlin glühender Anhänger des Nazi-Regimes und insbesondere von Hitlers Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht gewesen sein. Schacht habe die persische Regierung überzeugt, das Land in "Iran", in farsi: Land der Arier, umzubenennen, weil sich der Schah Reza Khan vollkommen mit den rassistischen Zielen des Dritten Reiches identifiziert habe. Als Quellennachweis wird ein Professor Eshan Yarshater erwähnt. » Lesen Sie weiter auf heise.de mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 15.11.2009 , 12:20 Uhr |     Die iranische Regierung hat in den vergangenen Wochen wiederholt behauptet, die Proteste seien das Werk ausländischer und insbesondere britischer Agenten. So zeigte das Staatsfernsehen pseudodokumentarische Spots, in denen Männer zu sehen sind, die mit Geld und Waffen von der CIA losziehen, um die Islamische Republik zu stürzen. Und iranischen Mitarbeitern der britischen Botschaft in Teheran soll der Prozess wegen Spionage gemacht werden. » Lesen Sie weiter auf Basler Zeitung mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 30.07.2009 , 10:40 Uhr |     Wir können ohnehin nichts tun. Ob die verdorbenen Greise in Teheran durchdrehen und ein Blutbad unter den Demonstranten anrichten, ob die Proteste im gewaltigen Alltag versickern oder das Regime im Iran am Ende aus seinen Latschen kippt - es liegt in einer Hand, die nicht die unsere ist. Wir sind demnach frei zu tun, was uns beliebt. So können wir zum "Strand" spazieren, dem größten Secondhand-Buchladen der Welt (Broadway, Ecke 12. Straße) und die Regale mit Lyrik durchstöbern. Dort steht er dann gleich neben John Keats, weil das Alphabet es im Englischen so will: Omar Khayyam. Sein "Rubayiyat" in der Übersetzung von Edward FitzGerald in einer hübschen Ausgabe mit Tiervignetten und Miniaturen, die persischen Vorbildern nachgeahmt sind. Und das für gerade mal 15 Dollar! Zahlen, raus, ins Caféhaus damit. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2009 , 20:18 Uhr |     Kein anderes Wort hat die USA letztes Jahr so elektrisiert wie Obamas Parole "change". Zwar wusste niemand so genau, was im Einzelnen verändert werden sollte, allen jedoch war klar, dass zuerst George W. Bush und seine republikanische Politik abgelöst werden müssten, um überhaupt einen grundlegenden Wandel erreichen zu können. Das Schlagwort wurde zum Synonym für den Wahlkampf des neuen Präsidenten. Auf seiner offiziellen Website stand schlicht "Obama for change". » Lesen Sie weiter auf Frankfurter Rundschau mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 24.02.2009 , 11:01 Uhr |    11. Februar 2009 In den frühen 1950er Jahren warf der Kalte Krieg dunkle Schatten auf die Weltpolitik. Doch gab es damals und später auch internationale Konflikte, die mit dem Kalten Krieg direkt nichts zu tun, vielmehr eigene Wurzeln und Verschärfungsmomente hatten. Dazu gehört die sich anbahnende Welle von Entkolonialisierungskonflikten. Einer davon spielte sich zwischen dem Iran und Großbritannien ab. Dabei ging es hauptsächlich um die Anglo-Iranian Oil Company, deren Gewinne vornehmlich den Briten zugutekamen. Iran war zu dieser Zeit eine Monarchie mit demokratischen Einsprengseln. » Lesen Sie weiter auf FAZ.NET mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 13.02.2009 , 10:45 Uhr |    Nach der Rückkehr Khomeinis aus dem französischen Exil vor 30 Jahren erhofften sich vor allem die liberalen Kräfte der Revolution einen demokratischen Wandel. Doch stattdessen etablierte er ein theokratisches System. Als Ayatollah Khomeini am 1. Februar 1979 aus dem französischen Exil in die iranische Hauptstadt Teheran zurückkehrte, bereiteten ihm über vier Millionen begeisterte Menschen einen triumphalen Empfang. Doch kaum hatte der Schiitenführer iranischen Boden betreten, machte er aus seinen politischen Ambitionen keinen Hehl: "Von jetzt an bin ich es, der die Regierung ernennt!", rief er den jubelnden Menschenmassen in Teheran zu. » Lesen Sie weiter auf DW-World.de mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 01.02.2009 , 13:34 Uhr |     Vor 30 Jahren änderte sich im Iran alles: Die Herrschaft des Schahs wurde durch die islamische Revolution beendet. Die Schlüsselfigur war der Imam Khomeini. Der Journalist Peter Scholl-Latour war damals hautnah dabei. DW-WORLD.DE: Am 1. Februar 1979 kehrte Ajatollah Khomeini aus dem Exil in Paris, in das er vor dem Schah geflohen war, nach Teheran zurück. Die islamische Revolution war in vollem Gange. Sie saßen damals im selben Flieger wie Khomeini. Wie kam es dazu? mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 01.02.2009 , 13:26 Uhr | IRAN NACH DEM SCHAH: Der Undank der Enkel  Im Herbst 1978 wurde der Kampf gegen den Schah zur Volksbewegung. 30 Jahre danach wissen die jungen Iraner den Sturz des Tyrannen nicht mehr zu schätzen. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 26.11.2008 , 19:17 Uhr | |  | Statistik 314 User online 0 Mitglieder 314 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 1522 Gäste Letzte 24 Stunden 1 Mitglied 34188 Gäste |